Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens

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My Name is beja

Bärenclan-Chroniken:Kierberg brennt:

              Kapitel I


 

..Mein Name ist beja..

Unsere Siedlung liegt nördlich von Semies, am Rande Tamars und an der Grenze zu den dunkelen Draklanden. Sie kamen bei Einbruch der Nacht, ohne Feuer, ohne Kriegsgeschrei, sie waren einfach da. Ihre Tore erschienen wie aus dem Nichts, eines nach dem anderen. Uns blieb keine Zeit. Als ich erwachte war der kleine Ort zerstört. Wenig hatten die Echsenwesen übrig gelassen, wenige hatten die Nacht überlebt. Es hätte mich wesentlich schlimmer treffen können, manches Saufgelage hatte mir weitaus mehr Blessuren zugefügt. Wenn nur nicht dieser stechende Schmerz in meinem Kopf wäre. Orientierungslos und seltsam müde schleppte ich mich zu denen die sich zusammengefunden hatten, die Verwundeten versorgten und besprachen was als nächstes zu tun sei. Ich beobachtete die Rauchschwaden die sich in den trüben Morgenhimmel bohrten und gab mich dem wunderbaren nichts hin, dass sich in meinem Kopf ausbreitete, als mich der Wachhauptman bat ihm zu helfen. Waffen mussten her, Nahrung und ein Plan! Wären wir nicht so verwirrt gewesen, wäre uns sicherlich aufgefallen wie verwirrt wir waren, ja ja So wunderte es mich auch nicht im geringsten das mich niemand beim Namen kannte und auch nicht das es mir selber nicht einfiel. Am Abend war es beschlossene Sache, das man zumindest den Spuren folgen wollte die gen Süden führten. Entlang des sich schlängelnden Flusses verfolgten wir am nächsten Tag die Hinweise soweit wir konnten. Doch sie fürhrten ins Leere. Schließlich begaben wir uns auf die Straße nach Delaire, der Hauptstadt Tamars. Dort gab es Gerüchte von seltsamen Vorfällen, wo auch immer man sich umhörte. Ein Trupp sei entsannt worden, nach Kierberg, dort wo die Feuer am höchsten loderten. Wir zogen weiter, fortan mit dem Gedanken jene zu finden die wir nicht in den Trümmern unserer einstigen Heimat finden konnten. Rache. Auch dies war ein wohliger Gedanke, der nun immer heller aufloderte. Wir würden zu dem Trupp stoßen und die elenden, kleinen Schuppenkriechtiere vernichten! Führwahr, ich wäre auch auf Hanghuhnjagd gegangen, sicher ist nur, dass ich folgte, weil ich nicht wusste wohin ich sonst hätte gehen sollen. Je näher wir Kierberg kamen, desto größer wurde der Schmerz in meinem Kopf. Gleichzeitig überkam mich ein furchtbarer Hass. Das musste es sein, der Grund um zu kämpfen. Sicher wurde mir etwas gennommen, das mir lieb und teuer war.... oder nicht? Kierberg stand in Flammen. Auch nach zwei Tagen, die wir brauchten um das Dorf zu erreichen, verdunkelten schwarze Rauchschwaden den Himmel als wäre die Nacht herein gebrochen. Grelle Blitze Zuckten durch die Straßen und Gassen. Klirren von Schwertern und Äxten. Als wir die Mitte des Ortes erreichten, sahen wir den von Delaire entsannten Trupp. Flammen umkreisten die Ritter und Krieger die sich Auge um Auge mit dem Feind befanden. Wir sahen uns an, die Finger am Heft unserer Waffen. Jetzt... "Oder nie..." Brüllend stürzten wir uns der Meute entgegen. Unsere Haut war heiß von den Flammen, die Gesichter Ruß beschmiert. Und doch, ehe wir das Gemetzel erreichten, stellte sich uns eine Bestie in den Weg. Riesig, weitaus grausamer als alles umher, anmutig und furchteinflößend zugleich. "Scheiß noch eins keine Ahnung wo die jetzt plötzlich her kam, wie gesagt ich kann mich einfach nicht mehr erinnern. Ruhe...." Wir hoben unsere Waffen, warfen uns dem Monster entgegen, das uns nun von den Truppen Delairs abschnitt. Noch ehe wir das Ungetüm erreichten zwang uns sein Brüllen in die Knie. Meine Augen brannten vom Rauch, meine Glieder schmerzten von der Reise. Doch der Schmerz in meinem Kopf lies nach. Oh wunderbares Nichts. Wahrscheinlich war ich jetzt tot, zumindest auf dem Weg dorthin. Ich stellte mir vor wie ich mich in das üppige Fell der bestie kuschelte... und dann wie es mir den Kopf abriss und ... "verdammt"... So ist das nunmal in Kierberg, irgendwer hatte mich am Haarschopf gepackt und auf die Beine gestellt, "sicher noch eine sanfte Variante dessen was man hier sonst so tut." Ich blinzelte. Es war verraucht, aber heller als zuvor. Die Hitze hatte nachgelassen. "He du" "Bär Bär" "liegst hier rum und schreist was von Bären töten, he...." "Sieh lieber zu das du Land gewinnst, hier gibt es genug tote Bären, wenn dich jemand hört wirst du dein Licht aushauchen." Offensichlich hatte es Ihm gereicht zu sehen das ich lebe, denn er trat mir in die Kniekehle und ich fiel zurück auf die blutdurchtränkte Erde. Zu meiner rechten und linken, meine Gefährten, reglos. Zu meinen Knien der Abdruck eines Bären. Also doch ? Drei Tage folgte ich dem Pfad zurück zum Fluss, bis mich die Kräfte Entgültig verließen. Als ich diesesmal erwachte, hoben mich zwei Frauen auf einen Karren, auf dem schon andere Verwundete lagen. Ein kleines Mädchen hüpfte neben mich und nahm meine Hand. "hey,..... ich bin Rila ... weeeeer bist Duuu?" Ich blickte zurück und sagte...

Mein Name ist ..... Beja

11.12.14 12:49


Für einen guten Freund

::Der Tuchhändler::

Unsere Geschichte beginnt in einer grauen Stadt die sich an einen Fluss mit weit ausladenden Ufern schmiegte, deren graue Häuschen sich reih an reih aneinander drängten und deren tönernen Ziegeldächer in der aufgehenden Sonne feuerrot leuchteten.

Manche Viertel der Stadt waren so dicht bevölkert das zwischen den schmalen Gassen der vielen windschiefen Häusern nicht einmal ein Karren mit einem alten Maultier hindurch gepasst hätte. Jah gar aneinander vorbeiquetschen musste man sich zwischen manchen Häusern und dort lagen die Fenster so nah beieinander, dass man haette hinübersteigen koennen, was hie und da ein Strauchdieb ganz für sich entdeckte. Dort wo der Fluss kalt und schäumend durch das im Norden gelegene Händlerviertel rauschte, stank es bestialisch, denn so manch einer entsorgte dort das ein oder andere unangenehme. Doch auch die Gerbereien waren daran schuld das man kaum Luft holen konnte ohne das einem uebel zu mute war. Alles in allem eine grosse Lebendige Stadt wie jede andere, weit im Norden.

Am Rande des nördlichen Händlerviertels gab es einen kleinen aber feinen Tuchhaendler namens Samaro. Er verstand sein Handwerk bestens und war wohlbekannt. Die Geschäfte florierten und es hätte bis hin zum wohlverdienten Ruhestand so gehen können, wenn, ja wenn nicht dieser verrückte Junge seiner Tochter den Kopf verdreht hätte.

Ja Samaro hatte eine Tochter, sie war jung und bildschön, mit rubinrotem Haar und dunklegrünen Augen.Ihr Name war Mara und sie arbeitete als Schneiderin im Betrieb ihres Vaters. Mara war ein sehr besonnenes Mädchen, flink und geschickt in ihrem Handwerk, stehts folgte sie gehorsam ihrer Arbeit und blieb sittsam verhalten wenn die Männer ihr schöne Augen machten.

Doch seit eines Morgens der Raatsherr seinen Knecht geschickt, um die Tuche für das Gewand seiner Frau holen zu lassen, ging es in dem kleinen Tuchlanden drunter und drüber.

Flausen hatte dieser Knecht, dieser Igor seiner Tochter in den Kopf gesetzt, so etwas war ihm noch nie untergekommen. Igor hatte tatsächlich seitdem jeden Tag einen Grund gefunden dem kleinen Tuchladen einen Besuch abzustatten. An einen Tag benötigte sein Herr neue Taschentücher, am darauf folgenden neue Lappen um die Stiefel zu säubern, an einem anderen wiederum benötigte er ein feines Tuch um das Tafelsilber zu reinigen. Eines regnerischen Tages war er sogar gekommen, sich Tuche zu borgen um die Pferde im Stall seines Herren zu trocknen da dieser sich sonst sicher um die Gesundheit seiner Tiere sorge. (...unvollendet)


10.12.06 01:41


Regen

Die Sippschaft der Lovarras: Auf Wankenden Planken:

                                          Teil I

::Regen::

Nebelschwanger war die Nacht, als Roux´s Kopf dem kalten Wasser des Meeres entstieg. Schwarze Ringe tanzten um seinen Leib und jede Bewegung von ihm forderte sie zu einem neuen Tanze auf. Der Kalte Stahl des Entermessers drückte sich in seine Mundwinkel als er dem Pier näher kam. Langsam mit kräftigen Zügen machte er immer mehr Raum zwischen sich und dem Steg wett. Die dicke Jacke des Käptäns hatte sich mit Wasser vollgezogen und schien ihn nun kurz vor dem Ziel in den Tod reissen zu wollen. Doch der drang des Überlebens stemmte sich gegen die Müdigkeit. Wie lange er schon schwamm wusste er nicht, er klammerte sich an den Steg, mit seiner Linken tastete er nach Halt, rutschte aber sofort wieder ab. ...Möwenkot. Ai, na wenn das nicht mal eine Mondratisches Begrüßung war.... Er zog sich hoch, die alten Holzplanken des Stegs wurden fast überschwemmt durch die Wassermassen aus seiner Kleidung. Schließlich wischte er den Kot an der Hose ab und überprüfte den Sitz seiner Gerätschaften. "Verdammter...wo ist, ach soll ihn der Klabautermann holen!!!" Fluchend riss er das Kopftuch vom Schopfe und warf es gen Boden. Erst die Meuterei, dann säuft die Mannschaft samt Schiff und Schatz ab, und nun hatte er Lorettas Ring verloren! Er kratzte sich am Haupthaar, sie wird mich wieder weichprügeln sagt er leise zu sich selbt und atmet aus. Ersteinmal musste er sehen wo er seine Kleider trocknen konnte. Vielleicht hatte Mondrat ja schöne Gasthäuser mit hübschen Weibern, er schmunzelte und dachte gleichzeitig an seine Frau. Lachend spazierte er los, vorsichtig daruaf bedacht den Wachen aus dem Wege zu gehen, was selbst mit seiner durchnässten Kleidung, ihm etwas zu leicht vorkam. Schließlich huschte er in schmatzenden Stiefeln durch die engen Gassen und verschwand in der nächstbesten Spelunke. Morgen würde er jemanden suchen müssen der ein Schiff oder zumindest einen Kutter besaß....... 

|||"Nein Schatz, ich hab dein Schiff nicht versenkt..autsch..Nein ehrlich." |||

written by ::: R.M. (unvollendet, geändert am 11.12.2014)

7.10.05 15:22


7.11.04 13:38


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